Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass die Mehrheit der jungen Generationen in Deutschland bereit ist, höhere Preise für Fleisch zu zahlen, um die Umwelt zu schützen. Besonders die Generation Z und Millennials sind dazu bereit. Laut der Umfrage, an der 3.288 Menschen in Deutschland im Dezember 2024 teilnahmen, sind etwa 57 Prozent der jungen Generationen bereit, mehr Geld für Steak, Wurst und andere Fleischprodukte auszugeben, wenn dadurch die Umwelt geschont wird.
Im Gegensatz dazu sind die älteren Menschen, wie die Baby-Boomer, weniger bereit, höhere Fleischpreise zu akzeptieren. Bei ihnen sank die Zustimmung deutlich. Das zeigt, dass jüngere Menschen mehr Bewusstsein für Umweltschutz haben und auch bereit sind, dafür zu bezahlen.
Trotz der Bereitschaft der jungen Menschen, mehr für nachhaltiges Fleisch auszugeben, ist der Anteil an Bio-Fleisch in Deutschland noch sehr gering. Im Jahr 2022 lag der Marktanteil von Bio-Fleisch nur bei etwa 4 Prozent. Viele Menschen sprechen zwar in Umfragen über die Bedeutung von Umweltschutz und nachhaltiger Ernährung, doch im Alltag handeln sie oft anders.
Der Grund dafür sind Bequemlichkeit, Gewohnheiten, mangelnde Angebote oder der Preis. Viele Menschen wollen umweltfreundlich leben, aber der höhere Preis für Bio-Fleisch oder pflanzliche Alternativen schreckt sie ab.
Diese Ergebnisse zeigen, dass vor allem die jüngeren Generationen in Deutschland eine wichtige Rolle beim Umweltschutz spielen könnten, wenn es um nachhaltige Ernährung geht. Es bleibt jedoch eine Herausforderung, umweltfreundliche Produkte erschwinglich und zugänglich zu machen, damit mehr Menschen sie kaufen.
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